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Kemer ist eine
kleine Stadt mit etwa 20000 Einwohnern und liegt rund 45 km
südlich von Antalya. Sie befindet sich an der türkischen Riviera
am Fuße des Taurusgebirges. Belidibi, Kiris, Camyuva und
Tekirova sind benachbarte, teils eingemeindete Orte. Bis zum
Flughafen Antalya sind es rund 50 km, aber aufgrund der vielen
Zwischenstopps benötigt der Bus 1-2 Stunden.
Die Strände in und um Kemer sind in einem sehr guten Zustand.
Das Wasser ist meist glasklar, der Boden eher kieselig. Wer
nicht den ganz Tag nur herumliegen möchte, kann hier
verschiedene Sportarten ausprobieren, wie etwa Wasserskifahren
oder sich von einem Bananenboot ziehen lassen. Das Wasser lässt
sich z.B. durch Schnorcheln erkunden oder man kann einen
professionellen Tauchkurs machen. Das Interessante ist hier,
dass Künstler Skulpturen unter Wasser aufgestellt haben, die man
dann bei einem Tauchgang bestaunen kann. Auch gibt es
Unterwasserhöhlen, die man jedoch nur unter Aufsicht erforschen
sollte.
Die Hafenstraße, genannt Liman Caddesi, ist eine Fußgängerzone
mit vielen Geschäften. Es lohnt sich hier mal vorbeizuschauen.
Wer auf den Obst- und Gemüsebasar möchte, hat immer montags
hinter dem Postamt von Kemer die Möglichkeit dazu. Einen Schuh-
und Kleidermarkt gibt es in Göynük. Man läuft durch das Stadttor
und findet rund 500 m dahinter einen schönen Markt..
Wer einen Ausflug in der Umgebung Kemers machen möchte, aber
nicht weiß wohin, bekommt hier ein paar Anregungen::
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Seldschukisches Jagdhaus (aus dem 13.Jh.)
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Hafenvisite und Bootstour (mit Kapitän Arif
an Phaselis vorbei zu den drei Inseln, mit kurzen Badestopps)
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Tagestour nach Adrasan (ruhiger Sandstrand,
wo sich auch Einheimische erholen)
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Fischessen in Ulupinar (das Havuz Basi
Restaurant ist zu empfehlen)
Wer noch nie die Stadt Antalya gesehen hat,
dem sei ein Tagesausflug dorthin geraten.
Atatürk nannte sie einst die schönste Stadt der Türkei. Obwohl
sich bis heute vieles verändert hat und nicht immer zum Guten,
ist die Stadt noch immer sehenswert. Antalya liegt hoch über dem
Meer auf einer Klippe. Ein Teil der Altstadt ist noch immer
erhalten und man kann schöne, teils renovierte türkische Häuser
bestaunen. Geschichtsinteressierte sollten sich das
archäologische Museum nicht entgehen lassen. Sehenswert sind in
jedem Fall auch die Düdenwasserfälle, welche am besten mit dem
Dolmusbus zu erreichen sind. |